… und bald unterwegs in die Briefkästen der Windbeutel-Kunden: Der neue »Familienreisen 2013″-Katalog. 84 Seiten mit Urlaubsreisen für Familien, tollen Fotos und alles in feinster Farbe (Produktionszeit war diesmal – dank eines eigens programmierten Javascript-Automatismus’ – unglaubliche 10 Tage!).
Die Möglichkeit, PDFs im Hintergrund zu exportieren (ab InDesign CS5) ist an und für sich eine tolle Sache: Während man weiter am Dokument arbeitet, kann man PDFs exportieren, ohne dass das Programm blockiert ist. Dummerweise hängt sich der PDF-Export im Hintergrund hin und wieder auf.
Abhilfe schafft folgender kleiner Trick, der den Hintergrundexport ausschaltet:
Eine leere Textdatei anlegen und dieser den folgenden Namen geben: DisableAsyncExports.txt
MAC: im Finder mit der rechten Maustaste auf’s InDesign-Programmsymbol klicken und sich den Paketinhalt anzeigen lassen. Die zuvor erstellte Textdatei an folgenden Ort verschieben: /Applications/Adobe InDesign CS6/Adobe InDesign CS6.app/Contents/MacOS/DisableAsyncExports.txt
WIN: Die Textdatei hierhin kopieren: C:\Program Files\Adobe\Adobe InDesign CS5\DisableAsyncExports.txt
Danach InDesign neu starten und das PDF wird nicht im Hinter– sondern im Vordergrund exportiert. InDesign ist dann zwar für alle anderen Aufgaben blockiert, hängt sich dann aber zumindest nicht mehr beim Exportieren auf. Um den Hintergrundexport wieder einzuschalten, einfach die Textdatei DisableAsyncExports.txt löschen oder an einen anderen Ort verschieben.
Es geht allerdings noch eleganter: Marijan Tompa hat ein kleines hilfreiches JavaScript geschrieben. Dieses legt man in InDesigns Unterordner startup scripts.Nach Neustart von InDesign kann man den Hintergrundexport im Datei-Menü wahlweise ein– oder ausschalten. Den Originalartikel (in englisch) dazu gibt es hier:
Im Mai 2012 leitete ich an der Köln International School of Design (Fachhochschule Köln) ein 10tägiges »Hacking InDesign by Scripts«-Projekt. Zehn Studenten, die bisher größtenteils mit Programmierung so gar nichts am Hut hatten fanden sich zusammen, um nach einer zweitägigen Einführung JavaScripts für InDesign zu entwickeln.
Ein Thema, das sich schnell herauskristallisierte war »generative Gestaltung«, also InDesign mithilfe von Zufall, Logik und Mathematik zu steuern, um Resultate hervorzubringen, die von Hand so nicht (oder nur mit sehr großem Zeitaufwand) realisierbar wären. (weiterlesen …)
Heute bin ich über eine Extension gestolpert, die es ermöglicht, direkt in Adobe InDesign aus beliebigen Objekten ASCII-Art zu erzeugen (das Ausgangsmaterial kann dabei Text, Bild oder Vektorgrafik sein). Nach dem Download installiert man die Extension über Adobes Extension Manager und findet sie anschließend in InDesign unter »Erweiterungen«.
Jetzt nur noch ein Absatzformat anlegen (Monospace-Font, ein wenig mit Zeichen– und Zeilenabstand spielen) und los geht’s. Die Erweiterung »ascii me« gibt’s im Blog des Entwicklers Loic Aigon zum kostenlosen Download. Zudem gibt’s dort weitere spannende Tipps, z.B. zur Programmierung dahinter. Viel Spaß!
Die schlechte Nachricht zuerst: Es geht nicht! Zumindest nicht mal eben »so einfach«. Die gute Nachricht allerdings: Irgendwie geht’s halt doch! Aber, ich fange mal lieber ganz vorne am Anfang an:
Für ein umfangreiches Projekt lieferte ein Kunde XML-Daten an. Diese Daten (Namen und Adressen) sollten alphabetisch sortiert in InDesign erscheinen. Für solche Anwendungsgebiete bietet sich XSL-T, mit dem man die Struktur einer XML-Datei beim Import beeinflussen kann.
Besonders interessant in diesem Zusammenhang:
Ich freu’ mich: Anfang bis Mitte Mai werde ich an meiner ehemaligen Hochschule, der Köln International School of Design das Interface-Design-Projekt »Hacking InDesign by Scripts« anbieten. Innerhalb von zwei Wochen sollen dort kleine Helferlein für InDesign und Tools zur generativen Gestaltung entstehen.
Hier die Projektbeschreibung: »Was man in Adobes Layoutsoftware per Maus tun kann, kann mittels Programmierung auch ferngesteuert werden. Die Möglichkeiten von InDesign-Scripting gehen jedoch weit darüber hinaus: Völlig neuartige Designwerkzeuge mit eigenen Interfaces können geschaffen werden – Tools zur generativen Gestaltung, Effekt-PlugIns, aber auch Utilities zur Erleichterung der täglichen Arbeit – InDesign kann um Features erweitert werden, die es von Haus aus nicht hat. Im ersten Teil des Projektes werden wir uns gemeinsam das nötige Grundwissen zur InDesign-Automatisierung mittels JavaScript aneignen, anschließend werden eigene prototypische Scripts für InDesign konzipiert und umgesetzt.«
Mit ScriptUI (UI für User Interface / Benutzeroberfläche) lassen sich in JavaScript realisierte Skripte für die Adobe Creative Suite mit Dialogen versehen. Die Möglichkeiten sind hierbei sehr umfangreich: Scrollbalken, Progressbars (Forstschrittsbalken), individuelle Buttons und Grafiken, und und und – sogar Flash kann in Dialoge eingebaut werden. So toll die Möglichkeiten sind, so schade ist es, dass diese von Adobe allenfalls schwach dokumentiert sind. Peter Kahrel macht sich seit einiger Zeit die Mühe und erstellt die fehlende Dokumentation in Eigenregie – und seit ein paar Tagen gibt es die PDF-Doku »ScriptUI for Dummies« in einer neuen Version 1.9 als kostenlosen Download.
Hinzugekommen, bzw. erweitert wurden unter anderem die Kapitel über: Editfields mit Dropdowns, Scrollbars und das Ändern von Schriften in Dialogen.
Wer seine JavaScripts für die Creative Suite mit eigenen Dialogen anpassen will, dem sei ScriptUI for Dummies wärmstens empfohlen. Danke, Peter Kahrel!
Aus der Serie »Wissen für’s Leben«: Wenn man immer und immer wieder die selben Handgriffe machen muss, lieber erstmal schauen, ob nicht jemand schonmal ein Skript dafür geschrieben hat
Heute, nachdem ich fünfzig InDesign-Dokumente exportiert habe (einzeln aus einem Buch heraus) und gemerkt habe, dass diese etwas zu groß sind, habe ich Batch Convert entdeckt, ein großartiges JavaScript von Peter Kahrel (für InDesign ab Version CS3). Dort kann man einen Ordner auswählen und alle darin enthaltenen InDesign (und andere)-Dateien umwandeln lassen. Toll!
Ich freue mich doll: Windbeutel Reisen hat sich dazu entschlossen, Ihr etwas in die Jahre gekommenes Kataloglayout über Bord zu werfen und mich mit der Entwicklung eines neuen Designs für die kommenden Kataloge beauftragt – den ersten davon habe ich gerade produziert und die 88 Seiten letzte Woche in den Druck gegeben. (weiterlesen …)
Gerade tüftle ich an einem WordPress-Import für InDesign. Die Idee: XML aus WordPress exportieren, XML in InDesign importieren und automatisch layouten lassen. Hier eine erste Preview. Bald mehr …
[Update, 16.06.2011]:
Ein oder zwei Artikel können mittlerweile in der Dialogbox ausgewählt werden, diese werden anschließend in InDesign platziert
Die entsprechende Anzahl von Seiten wird eingefügt (unter Verwendung von isText und DumbRunPages by Dave Saunders)
Zur Formatierung von Headline und Inhalt können entweder manuell Fonts ausgewählt oder mit Absatz– / Zeichenformaten versehen werden
Bildimport: Das ImportScript lädt die Bilder der WordPress-Artikel vom Webserver und erstellt eine lokale Kopie, diese wird in InDesign als im Text verketteter Bildrahmen platziert.(unter Verwendung von GetURL von Kris Coppieters)
Wenn ich ein paar kleinere Bugs (die es aktuell noch gibt), behoben habe, werde ich mal eine Demo posten
In InDesign CS5 haben sich im Vergleich zur CS4-Version einige Dinge im Bezug auf Skripting geändert: Neben tollen Dingen wie neuen EventHandlern, gibt es aber auch neue Stolpersteine, allen voran das Ansprechen gelabelter PageItems (=Objekte mit einem Skriptbezeichner)..
Nachdem ich mich für ein Katalogprojekt stark mit InDesign-Automation mittels Applescript auseinandergesetzt habe, wollte ich mich stärker mit Automation mittels Javascript auseinandersetzen.
Vor einiger Zeit kam zu diesem Thema ein Video2brain-Tutorial (Kaufpreis 39,95) heraus. In etwa vier Stunden stellt dort Scripting-Guru Gerald Singelmann in locker-flockigem Ton die wichtigsten Schritte zu eigenen Scripten vor – wie sind etwa Schleifen aufgebaut, was sind Arrays, wie spricht man Seitenobjekte und Einstellungen von InDesign mittels Skript korrekt an usw..
Klar, dass ein Tutorial alleine noch längst keinen neuen Meister schafft. Die Art, wie Gerald Singelmann im Tutorial aber dazu ermutigt, Dinge auszuprobieren, korrekte Schreibweisen im Object Model Viewer des Extend Script Toolkit nachzuschlagen usw. sind großartig. Bereits nach wenigen Tagen habe ich einige meiner Applescripts in Javascripts übersetzt (und deren Funtionsumfang deutlich erweitert). Und das, obwohl ich mit JavaScript vorab wirklich rein gar nichts zu tun hatte (und die Syntax im vergleich zu Applescript eine völlig andere ist).
Wer also ins Thema Scripting einsteigen möchte, dem sei dieses Tutorial wärmstens ans Herz gelegt!
Prinzipiell ist das .inx-Format von InDesign eine tolle Sache: Ich erstelle in CS4 eine Datei und kann diese in der älteren Version CS3 weiterbearbeiten. Was aber, wenn ich in CS4 arbeite und mein Kunde nur CS2 hat? Dann geht nix (es sei denn, ich öffne die .inx-Datei anschließend in CS3 und exportiere erneut ein .inx – eine wenig praktikable Lösung!).
Es geht jedoch auch anders: Wie in einem älteren Post geschrieben, besteht der Unterschied im Code der inx-Datei aus CS4 bzw. CS3 nur in einer einzigen Codezeile. Wenn man diese ändert, kann auch CS2 die Datei öffnen. Dank der großartigen Hilfe von Hans H. (aus dem HilfDirSelbst-Forum) kann ich hier einen scriptbasierten Weg zeigen, der folgendermaßen aussieht (Code siehe unten). (weiterlesen …)