Wow, ich bin ziemlich erstaunt. Nachdem Fontographer jahrelang in der Versenkung verschwunden war, und FontLab schon als defacto-Standard gefeiert wurde, hat mich heute die Nachricht erreicht, dass es tatsächlich eine neue Fontographer-Version gibt. Ich werde mir auf jeden Fall mal die Demo besorgen und evtl. bald hier einen ersten Testbericht veröffentlichen …
Für Greenage, die aus kolumbianischen Tagua-Nüssen feine, nachhaltig produzierte und fair-trade gehandelte Schmuck-Unikate herstellen, erstellten eine befreundete Designerin und ich Banner für den Greenage-Showroom in Berlin. Das Photoshooting fand aber statt auf dem heimischen Balkon
Heute habe ich eine extrem einfache und bequeme Möglichkeit zur Einbettung von Schriftarten in Websites gefunden, die man derweil kostenfrei auf fonts.com (einem Angebot von Monotype) testen kann. Nach Registrierung stehen dort 2.000 Monotype-Schriftarten bereit, die man für eigene Projekte nutzen kann (mit anderen Schriftarten, als den dort angebotenen geht es leider nicht).
Auf der Website legt man ein Projekt an, gibt an, für welche Domains man die Fonts künftig benutzen will, legt Selektoren fest und erhält einen kurze Codezeile (ein Link auf ein JavaScript) und zack, fertig! Simpler geht’s kaum. Hier ein Beispiel und ein Tutorial
Vor einigen Tagen hatte ich bereits auf die neuen InDesign-Features hingewiesen. In der aktuellen (ca. halbstündigen) Folge des InDesigner-Video-Podcasts testet und erklärt Michael Murphy einen Teil dieser Funktionen sehr anschaulich und gibt hilfreiche Tipps zur zukünftigen Verwendung. Sehenswert!
Nachdem gestern in Adobes Live-Event kaum die Rede von InDesign war, habe ich auf Adobe.tv obiges Video gefunden, dass sehr heiß auf die neue Version macht.
Highlights von InDesign CS5 sind u.a.:
Mehrere Seitengrößen pro Dokument (z.B. für Ausklapper)
Dokumentfonts, die beim Öffnen eines Dokuments automatisch mitinstalliert werden (klingt genial, funktioniert aber wohl nur mit OpenType-Fonts)
Ein Lückenwerkzeug (zum Verschieben von Lücken zwischen Objekten)
Ein Werkzeug zum Austausch von Kommentaren
Beeindruckende Funktionen zum Satz mehrspaltiger Texte
Eckeneffekte individell für jede Ecke eines Rahmens einstellbar
neue Ebenenpalette (ziemlich Illusrator-like)
die sogenannte “Mini-Bridge” – ein Bridge-artiger Bildbetachter innerhalb von InDesign
… ich bin extrem gespannt auf die Testversion, die (vermutlich) im Mai zu haben sein wird.
Einige weitere spannende Artikel und weiterführende Infos zum neuen InDesign finden sich hier:
Eine Features der neuen Creative Suite sind ja bereits durchgesickert: So soll etwa Flash (mittels des Zusatzprogrames “Flash Packager” die Möglichkeit geben, Flash-Anwendungen so zu konvertieren, dass diese ohne Probleme auf iPad, iPhone und dem iPod Touch laufen.
Gerade habe ich zwei interessante Artikel auf Spiegel Online und Macwelt.de gesichtet, die davon berichten, dass Apple massiv gegen diese Konvertierungen vorgehen wird, in dem es deren Einsatz strikt untersagt.
So wie es aussieht, wird Flash – selbst in konvertierter Form – auch in Zukunft keinen Einzug auf Iphone und co. halten. Adobes Entwickler Lee Brimelow kommeniert Apples Vorgehen in seinem Flashblog mit den Worten ” Go screw yourself, Apple”. (Anmerkung: “to screw” ist etwa gleichbedeutend mit “to fuck”)
Fast täglich flattern in den letzten Tagen Mails aus dem Hause Adobe bei mir ein, gerade werde ich daran erinnert: In ein paar Stunden ist es soweit – die neue Creative Suite soll das Licht erblicken. Für alle (ebenfalls) neugierigen. Adobe überträgt ab 17 Uhr eine Art Keynote von der Vorstellung, zu der man sich hier registrieren kann.
Heutemorgen las ich auf TheInDesigner, dass die kommende InDesign-Version auch Flash-Animationen erstellen können wird. Da Michael Murphy zum offiziellen Stab der Betatester gehört und das Post NICHt vom 1. April stammt, denke ich, wir können ihm glauben, dass er obige Animation ausschließlich in ID CS5 erstellt hat.
Wie sinnvoll und nützlich dieses Animationsfeature letzten Endes ist, bleibt abzuwarten – die Grundidee, direkt aus dem Printlayout heraus animierte Inhalte zu erstellen, gefällt aber. By the way: Hier kann man sich zum Adobe CS5-Launch-Event anmelden. Am 17. April um 17 Uhr ist es soweit – ich bin jedenfalls gespannt.
Eben im MyFonts-Newsletter entdeckt: Die Sketchetica. Die gekritzelte Version der Helvetica gibt’s in den vier Schnitten: light, regular, bold und black. Und das beste daran: Die light-Version gibt es geschenkt. Ich freu mich!
Die bekannte Schmiede für Animationseffekte Boris FX verschenkt ihren Partikelfilter BCC Comet (Teil des Pakets “Boris Continuum Complete 6″) für After Effects, Premiere, Apple Motion und Final Cut. Der Filter kann kostenlos geladen werden, nachdem man sich hier registriert hat.
Als Projekt neben dem gewöhnlichen Agenturarbeit entstand in der französischen Agentur H5 (die sich bereits mit Musikvideos u.a. für Röyksopp, Goldfrapp oder dem legendären “The Child” von Alex Gopher einen Namen gemacht hat) der 13minütige Kurzfilm Logorama. Das Besondere daran: Die insgesamt 2.500 Darsteller sind allesamt Warenzeichen bekannter Hersteller, an Bäumen wachsen etwa Apple-Logos, im Zoo brüllt der Metro-Goldwyn-Mayer-Löwe usw.). Wirklich sehenswert – und seit wenigen Tagen nominiert für den Oscar in der Kategorie Kurzfilm Animation.
Heutemorgen erfuhr ich von einem Geburtstag: Adobe Photoshop wird heute diesen Monat 20! Was 1990 als Zeitvertreib während einer Doktorarbeit anfing, wird binnen weniger Jahre DER Standard für digitale Bildbearbeitung geworden – da sag’ ich doch “Daumen hoch und herzlichen Glückwunsch!”. Einen kleinen Artikel zur Entstehungs- und Erfolgsgeschichte gibt es bei Spiegel Online.
Und hier noch ein Video mit John Knoll, einem der stolzen Väter
Wer schonmal eine Flash-Seite auf Mac und PC getestet hat, kennt das Debakel: Was am PC fluffig und ruckelfrei ausschaut, läuft am Mac oft etwas langsamer – was letzten Endes bedeutet, die Performanz zuerst am Mac zu testen.
In einem Kommentar im Adobe-Blog äußert sich Chefentwickler Kevin Lynch hierzu. Lynch gibt zu, dass Flash unter Mac-OS X mehr Rechenleistung verlangt als unter Windows. In Zukunft könne man durch Verbesserungen jedoch auf ein ähnliches Niveau kommen, so Lynch. Auf dem Mac sei die Auslastung des Prozessors teils etwa doppelt so hoch. Adobe will den Ressourcenhunger des Flash-Players unter anderem durch die Nutzung von Core Animation verbessern.
Der Grund für die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den System liegt in der Hardwarebeschleunigung. Während Flash-Player unter Windows die Grafikschnittstelle Direct X für Hardwarebeschleunigung nutzt, gibt es auf dem Mac noch keine Hardwarebeschleunigung für Flash-Medien. Dadurch muss der Prozessor mehr Arbeit verrichten. Mit einer Mac-Schnittstelle wie Core Animation könnte Adobe die vorhandenen Möglichkeiten auch auf dem Mac nutzen.
Zwar gibt es in der aktuellen Betaversion von Flash-Player 10.1 je nach Rechner auch am Mac Hardwarebeschleunigung für H.264-Videos. Allerdings funktioniert dies nur auf einigen wenigen Modellen, da Apple die Videowiedergabe nur für wenige Chipsätze optimiert hat. Eine systemweite Schnittstelle wie Core Animation würde die Flash-Leistung auf allen modernen Macs verbessern. Seien wir gespannt (auch darauf, wann Flash auf iPhone und iPod Touch läuft) …
Ich habe mir kürzlich ein Wacom Bamboo Pen & Touch zugelegt. Das drucksensitive Grafikatblett ist gleichzeitig auch ein Touchpad und unterstützt Multitouch-Gesten (wie beispielsweise das iPhone).
Wacom ist zwar bekannt für sehr hochwertige und langlebige Grafiktabletts – dass es diese nicht zum Taschengeldpreis gibt, leuchtet ein. So war ich auch äußerst skeptisch, als ich von der neuen Bamboo-Serie hörte, die es wahlweise als drucksensitives Stifttablett oder reines Multi-Touchpad gibt und tatsächlich auch in einer Kombination aus beidem.
Da meine Apple Mighty Mouse gerade den Geist aufgegeben hatte und die neue MagicMouse zwar schon angekündigt, aber leider noch nicht verfügbar war, kaufte ich ein Bamboo Pen & Touch für knapp € 90,-.
Nach dem Auspacken und der Treiberinstallation bin ich extrem schnell extrem begeistert. Das Tablett verfügt (wie die letzte intuos-Reihe) über 1024 unterschiedliche Druckstufen, der Stift über einen Radiergummi und die Multitouch-Bedienung läuft sehr catchy. Wer noch überlegt: Kaufen – ein wirklich tolles und – gerade bei Fotoretuschen – äußerst hilfreiches Werkzeug.